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Kleinplaneten


Die Planetoiden

Neben den neun Planeten existieren noch zahlreiche Kleinplaneten und Kometen in unserem Sonnensystem. Die meisten Kleinplaneten bewegen sich in dem sogenannten "Planetoidengürtel" in etwa 400 Millionen km Entfernung von der Sonne (also zwischen Mars und Jupiter). Es wird spekuliert, daß es dort früher einmal einen größeren Planeten gegeben hat, der dann später zerbrochen ist.

Manch einer spekuliert sogar, daß es ein "kosmisches" Atlantis war, ein erdähnlicher 10. Planet, der vor vielen Jahrmillionen zerstört wurde. Das ist absurd!

Denn bedenke:
  1. Würde man alle Planetoiden wieder vereinigen, auch alle kleineren Bröckchen, käme ein sehr kleiner Planet mit noch nicht einmal 2.000Km Ø dabei heraus. Auf Grund seiner geringen Schwerkraft hätte er vermutlich nie eine Atmosphäre gehabt und würde optisch unserem Mond ähneln.
  2. Unterstellt, es hätte dort, in etwa 400 Mio Km Entfernung von der Sonne, doch mal einen erdähnlichen Planeten gegeben, er wäre wohl vom Nord- bis zum Südpol dick mit Eis bedeckt, und Leben hätte sich auf ihm nie entwickeln können. Geschweige denn die "Bewohner von Atlantis" hervorbringen können.

Bis auf Vesta, die während einer Perihelopposition eine scheinbare Helligkeit von bis zu 5,5mag erreichen kann, ist kein anderer Planetoid ist mit dem bloßen Auge erkennbar. In Teleskopen bis 50cm Öffnung bleiben selbst die größten Planetoiden (Ceres, Pallas und Vesta) punktförmig.


  Details zum Kleinplaneten Kleinplaneten:

Castalia
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Castalia
 
Castalia gehört zu den erdnahen Asteroiden, was aber nicht zwangsläufig bedeutet, daß es irgendwann zu einer Kollision mit der Erde kommt. Denn die Bahnen dieser Asteroidengruppe sind sehr exentrisch und außerdem ist ihre Bahnebene gegenüber der der Erde stark geneigt.
Bildmaterial: NASA/JPL

Eros
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Eros
 
Am Montag, dem 12.02.2001 um 21:02 Uhr MEZ setzte die amerikanische Sonde N.E.A.R (Near Earth Asteroid Rendezvous) weich auf dem Asteroiden 433 Eros auf.

Ein unglaubliches Manöver, bedenkt man, daß auf dem 33 × 13Km großen Asteroid nur eine winzige "Mikroschwerkraft" herrscht: 0,000625 g (Erde=1). Ein 75-Kg-Mensch würde auf Eros gerade mal 47 Gramm wiegen. Doch mit einer Aufprall"geschwindigkeit" von nur knapp 6 Km/h war dies möglich. Mit 36 Km/h wäre die Sonde allerdings wie ein Gummiflummi von der Oberfläche abgeprallt und auf Nimmerwiedersehen in den Weiten des Weltraums verschwunden.

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Bildmaterial: NASA/JPL

Gaspra
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Gaspra
 
Gaspra ist zu winzig, um ihn mit den stärksten Teleskopen auf der Erde zu erkennen.

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Bildmaterial: NASA/JPL

Ida
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Ida
 
Ida gehört ebenfalls zu den Planetoiden im "Gürtel". So wie Gaspra ebenfalls für irdische Teleskope nicht auszumachen.

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Bildmaterial: NASA/JPL

Flora
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Flora
 
Visuelle Beobachtung:
Der Kleinplanet ist aufgrund seiner recht hohen Oppositionshelligkeit auch in kleineren Instrumenten problemlos aufspürbar. Allerdings sollte man das Sternfeld um den kleinen Brocken herum schon sehr genau kennen, denn rein visuell sehen wir nur einen mäßig hellen, weißen "Stern" im Okular. Ein Objekt dieser winzigen scheinbaren Größe bleibt auch in größeren Instrumenten stets punktförmig.

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Bildmaterial: Hohmann

Vesta
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Vesta
 
Vesta ist nach Ceres der zweitgrößte Planetoid in unserem Sonnensystem. Wie die meisten Planetoiden kreisen sie im sogenannten Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter (ca. 300 - 500 Mio Km) um die Sonne.

Mit einem sehr guten Teleskop kann man ihn in einer extrem klaren Nacht als kleines Scheibchen erkennen. Während einer Perihelopposition kann Vesta mit einer maximalen Helligkeit von 5,5mag unter optimalen Bedingungen sogar mit dem bloßen Auge beobachtet werden.

Am 15.7.2011 bekam Vesta Besuch von der amerikanischen Raumsonde Dawn. Diese wird bis Juli 2012 in eine Umlaufbahn um den Asteroiden einschwenken um danach ihre Reise zum Zwergplaneten Ceres fortzusetzen. Das rechts gezeigte Bild entstand am 9.7.2011 aus einer Entfernung von rund 41.000 km und hat eine Auflösung von 3,8 km pro Pixel.

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Bildmaterial: NASA/JPL

Hebe
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Hebe
 
Hebe gehört zu den etwas größeren Brocken im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Sie umkreist die Sonne auf einer recht exzentrischen Bahn einmal in 3,777 Jahren, wobei ihr Abstand vom Zentralgestirn zwischen 289.816.205 km (Perihel) und 435.823.853 km (Aphel) schwankt. Dadurch, daß die Bahnebene um 14,7674° gegen die Ekliptik geneigt ist, hält sich Hebe oftmals recht weit von dieser entfernt auf. Während einer durchschnittlichen Opposition erreicht Hebe eine scheinbare Helligkeit von erstaunlichen 9,2 mag, verursacht durch die relativ große Albedo von 0,268, welche auf eine silikatreiche Oberfläche dieses Kleinplaneten schließen läßt.

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Bildmaterial: Hohmann

Toutatis
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Toutatis
 
Nicht alle Planetoiden bewegen sich "friedlich" zwischen Mars und Jupiter. 1996 kam [4179] Toutatis der Erde gefährlich nahe: In nur 400.000 km Entfernung flog dieser Asteroid an der Erde vorbei, astronomisch betrachtet ein "Streifschuß". Mit seiner Größe von immerhin einigen km hätte Toutatis verheerende Verwüstungen auf der Erde angerichtet, wäre es damals zu einem Zusammenstoß gekommen.

Durch seine 3:1 Resonanz zu Jupiter und 1:4 Resonanz zur Erde umkreist er die Sonne (jeweils annähernd) 3-mal pro Jupiterumlauf und einmal alle 4 Erdumläufe (´Jahre´) um die Sonne. Seine Bahn wird regelmäßig durch die Erde gestört, so daß sein Bahnverlauf ständig neu vermessen werden muß.

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Bildmaterial: NASA/JPL

Amphitrite
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Amphitrite
 
Amphitrite bewegt sich auf einer wenig exzentrischen Bahn in 4,08 Jahren um die Sonne, wobei ihr Abstand von ihr von 354.861.000 km bis 409.614.000 km variiert.

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Bildmaterial: Hohmann

Mathilde
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Mathilde
 
Mathilde ist ein sehr kleiner "Brocken" und daher für irdische Teleskope unsichtbar. Auch Mathilde ist ein "Gürtelmitglied".
Bildmaterial: NASA/JPL

Eunomia
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Eunomia
 
Eunomia umkreist unsere Sonne in 4,3 Jahren auf einer recht exzentrischen Bahn in einem wechselnden Abstand von 322.294.000 bis 469.109.400 km. Dabei rotiert sie in gut 6 Stunden einmal um ihre eigene Achse. Eunomia besitzt mit einer Albedo von 0,155 eine relativ helle Oberfläche. Im Sternfeld oben rechts ist Eunomia als hellstes Objekt links im Bild zu sehen.

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Bildmaterial: Hohmann

Juno

 
Juno
 
Juno zählt mit seinen 240 Km zu den größeren Kleinplaneten im Asteroidengürtel. Das Bild ist ein Modell, die "Vorlage" stammt vom Mt. Wilson Oservatorium.

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Bildmaterial: Hohmann

Tempel1
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Tempel1
 
Tempel 1, benannt nach seinem Entdecker Ernst Tempel am 7.4.1867, ist nur ein unscheinbarer Komet mit ca. 5 Km Ø, der seine besondere Beachtung nur dem Besuch der amerikanischen Raumsonde "Deep Impact" verdankt.

Und weil er alle ca. 5,5 Jahre die Sonne einmal umkreist, eignete er sich besonders gut für dieses Unternehmen. Und so sah er einmal aus, der kleine Komet Tempel 1. Ein mit Kratern übersääter "schmutziger Schneeball", bevor er von der Raumsonde "Deep Impact" besucht wurde.

Nebenbei: Die Bahndaten von Tempel 1 ändern sich ständig, da er auf seiner exzentrischen Umlaufbahn um die Sonne immer wieder nah am Jupiter vorbeikommt und von diesem abgelenkt wird. So sind die 400 Mio. Km Entfernung von der Sonne nur ein grober Mittelwert.

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Bildmaterial: NASA/JPL

Ceres
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Ceres
 
Ceres ist mit Abstand der größte und massereichste aller Planetoiden. Schätzungen zufolge vereinigt er 25-30% der Gesamtmasse des gesamten Asteroidengürtels in sich.

Wie Vesta ist auch Ceres als "Gürtelmitglied" nur mit einem guten Teleskop als Scheibchen zu erkennen. Jedoch nicht so hell wie Vesta, da Ceres eine dunkle, kohlenstoffreiche Oberfläche hat.

Durch seine verhältnismäßig große Masse und seine recht genaue Kugelform wurde ihm auf der Konferenz der IAU am 25.08.2006 in Prag der Status "Zwergplanet" zuerkannt.

Nächste Oppositionen:
09.11.2007 | 1,837 AE | 7,2 mag
24.02.2009 | 1,585 AE | 6,9 mag
18.06.2010 | 1,820 AE | 7,0 mag
16.09.2011 | 1,992 AE | 7,7 mag
07.12.2012 | 1,688 AE | 6,7 mag
15.04.2014 | 1,633 AE | 7,0 mag
25.07.2015 | 1,943 AE | 7,5 mag
20.10.2016 | 1,908 AE | 7,4 mag
31.01.2018 | 1,595 AE | 6,8 mag

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Bildmaterial: NASA/JPL

Pallas
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Pallas
 
Während der Opposition erreicht er eine scheinbare Helligkeit von bis zu 7,0 mag. Sein bis zu 0,34" scheinbarer Durchmesser läßt ihn nur in einem großen Instrument ab ca. 600mm Öffnung bei bestem Seeing als winziges Scheibchen erkennen. Die günstigste Perihelopposition findet Ende Februar statt.

Nächste Oppositionen:
03.09.2007 [8,8 mag]
04.12.2008 [8,0 mag]
03.05.2010 [8,6 mag]
29.07.2011 [9,5 mag]
24.09.2012 [8,3 mag]
20.02.2014 [7,0 mag]

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Bildmaterial: Hohmann

Herculina
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Herculina
 
Herculinas recht exzentrische Bahn läßt ihren Abstand zur Sonne zwischen 340.634.646 und 488.437.470 km schwanken. Ansonsten ist über diesen Kleinplaneten nicht viel bekannt. Eine Perihelopposition würde Mitte März stattfinden.

Nächste Oppositionen:
10.09.2007 [10,6 mag]
20.11.2008 [10,2 mag]
12.03.2010 [ 8,8 mag]
25.07.2011 [ 9,8 mag]
06.10.2012 [10,6 mag]
23.12.2013 [ 9,4 mag]
17.05.2015 [ 9,0 mag]

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Bildmaterial: Hohmann

Hygiea
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Hygiea
 
Hygiea bewegt sich in rund 5 ½ Jahren auf einer recht exzentrischen Bahn um die Sonne, wobei der Bahnradius zwischen 413.175.000 km und 525.134.000 km schwankt. Damit liegt diese Bahn eher am äußeren Rand des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter

Ihre geringe Albedo von nur 0,041 läßt auf eine dunkle und kohlenstoffhaltige Oberfläche schließen. Mit 27,6 Stunden Rotationszeit ist ein "Hygiea-Tag" nur wenig länger als ein Erdentag.

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Bildmaterial: Hohmann

Sylvia
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Sylvia
 
Auffällig ist die geringe Dichte von Sylvia, die nur etwa 20% über der von Wassereis liegt. Vermutlich besteht sie aus Eis und Geröll und weist große Hohlräume auf.

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Bildmaterial: ESA

Orcus

 
Orcus
 
Am 17.2.2004 wurde ein weiterer, recht großer Asteroid im Kuipergürtel gefunden. Man gab ihm die vorläufige Bezeichnung 2004 DW, bevor man ihm seinen offiziellen Namen verlieh.

Orcus Bahn um die Sonne ist sehr exzentrisch, wobei die Entfernung des Planetoiden zur Sonne zwischen 4.618.389.456 und 7.192.073.448 km schwankt. Damit liegt ein Teil der Orcus-Bahn innerhalb der Plutobahn.

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Bildmaterial: NASA/JPL

2003el61

 
2003EL61
 
2003EL61 ist ein fremdartiger Asteroid, denn trotz seiner Größe hat er eine längliche Form von etwa 2.200 × 1.100 km. Vermutlich ist diese seltsame Form auf die schnelle Rotation zurückzuführen. Er wurde am 7.3.2003 mit einem handelsüblichen 14" Schmidt-Cassegrain-Teleskop entdeckt.

2003EL61 umkreist die Sonne auf einer sehr exzentrischen Bahn in einem Abstand zwischen 5.259.716.082 und 7.707.887.352 km.

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Bildmaterial: Sierra Nevada Observatorium

Quaoar

 
Quaoar
 
So wie Sedna, 2003UB313 und Orcus auch, befindet sich Quaoar im sogenannten Kuipergürtel, ein Asteroidengürtel außerhalb der Plutobahn.

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Bildmaterial: NASA/JPL

2005fy9

 
2005FY9
 
2005FY9 wurde am 31.3.2005 mit dem Samuel Oschin Schmidt-Teleskop am Mount Palomar Observatorium entdeckt.

Seine exzentrische Bahn läßt den Abstand zur Sonne zwischen 5.784.356.268 und 7.900.719.174 km schwanken.
Bildmaterial: NASA/JPL

2003ub313

 
2003UB313
 
Am 21. Oktober 2003 wurde im Kuipergürtel, weit jenseits der Plutobahn, ein recht großes Objekt gefunden. Dieses erhielt den provisorischen Namen 2003UB313. Im September 2006 erhielt 2003UB313 den offiziellen Namen Eris.

Eris ist der größte aller bis dato (25.1.2007) bekannten Transneptune!

Über Eris ist bis auf seine sehr exzentrische Bahn (5.656.001.184 - 14.602.260.780km) um die Sonne wenig bekannt. Im Perihel seiner Bahn kommt uns Eris sogar näher als Pluto! Momentan befindet sich Eris jedoch im Aphel seiner Bahn, daher seine geringe scheinbare Helligkeit von 18,8 mag.

Die Oberfläche von Eris besteht offenbar aus Wassereis und gefrorenem Methan.

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Bildmaterial: NASA/JPL

Sedna
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Sedna
 
Im November 2003 wurde ein neuer Himmelskörper entdeckt, der noch weit außerhalb der Plutobahn die Sonne auf einer stark elliptischen Bahn umkreist. Die Umlaufzeit beträgt sage und schreibe 10.000 Jahre! Sehr wahrscheinlich stammt Sedna aus der Orth'schen Wolke, eine Art "Asteroidengürtel" außerhalb der Plutobahn mit ganz ähnlicher Beschaffenheit wie der Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.

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Bildmaterial: NASA/JPL

 


Die Kometen

bestehen hauptsächlich aus einem Gemisch aus Gestein und Eis ("schmutzige Schneebälle"), die auf äußerst exzentrischen Bahnen um die Sonne kreisen. Kommt so ein "Schneeball" in die Nähe der Sonne, verdampft ein Teil des Eises, wird vom "Sonnenwind" (die Partikelstrahlung, die von der Sonne ausgeht) davongetragen und zum Leuchten angeregt. Dies kann man dann von der Erde aus als schönen Kometenschweif beobachten.

Kometenkern
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Kern des Halley'schen Kometen
 
Diese schöne Aufnahme vom Kern des Halley wurde von der Raumsonde "Giotto" während ihrer größten Annäherung an den Kometen zur Erde übertragen. Man sieht den dunklen Kern mit den gleißend hellen Gas- und Staubteilchen, die aus ihm "herausspritzen".
 
Bildmaterial: NASA/JPL