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Saturn |
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| Durchmesser: | 120.536 | | Km |
| Rotation: | 10,656 | Std |
| Bahnradius: | 1.429.390.000 | Km |
| Umlaufzeit: | 29,45 | Jahre |
| Masse: | 5.69e+26 | Kg |
| Dichte: | 0,690 | Kg/l |
| Gravitation (Erde=1): | 1,16000 | g |
| Max. scheinbarer Ø: | 20,63 | " |
| Max. Helligkeit (*): | 0,6 / 6,9 | m | | Perihel-Opposition: | 25.12. | | | Nächste Opposition: | 3.4.2011 | |
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Wie Jupiter, ist auch Saturn ein Gasplanet, allerdings längst nicht so massereich. Interessant ist das differenzielle Rotationsverhalten von Saturn: Mit 10:14 Stunden rotiert er am Äquator etwas schneller als an seiner Polregion mit 10:39 Stunden.
Saturns Atmosphäre besteht größtenteils aus Wasserstoff (96%) und Helium (3%), sowie Spuren von Methan, Ammoniak, Deuterium und Ethan. In tieferen Schichten geht der Wasserstoff auf Grund des hohen Drucks ohne klaren Phasenübergang allmählich in den flüssigen Zustand über. Und darunter schließlich - wie bei Jupiter, in den metallischen Zustand.
Saturn hat auch einen festen Gesteinskern, der sogar noch größer ist, als der des Jupiter.
| | | Details zum Planeten Saturn: |
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| | Saturns Ringsystem Auffällig ist Saturns Ringsystem (1. Bild links), eine Ansammlung von unzähligen Steinchen und Eispartikel, nur wenige Kilometer dick, aber dafür von riesigen Ausmaßen. Die Gesamtbreite aller Ringe (D-Ring bis E-Ring) beträgt 116.030 Km! Dieses Ringsystem ist bei näherer Betrachtung fein strukturiert, wobei sich die im 2. Bild links gezeigte Namensgebung für die wichtigsten Strukturen durchgesetzt hat. Die Abmessungen dieser Strukturen zeigt die folgende Tabelle: +-----------------+---------+--------+---------+ | Struktur | Abstand | Breite | visuell | +-----------------+---------+--------+---------+ | D-Ring | 66.970 | 6.340 | 1,08 " | | C-Ring | 74.510 | 13.330 | 2,26 " | | B-Ring | 91.900 | 27.860 | 4,73 " | | Cassini-Teilung | 119.760 | 4.450 | 0,75 " | | A-Ring | 122.170 | 14.610 | 2,48 " | | Encke-Teilung | 133.570 | 328 | 0,06 " | +-----------------+---------+--------+---------+
Die Strukturen sind von innen nach außen sortiert, Abstand (innerer Rand) von der Saturnmitte und Breite in Km, die visuellen Breiten gelten nur während der Saturnopposition und sind in Bogensekunden angegeben. | Bildmaterial: NASA/JPL |
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| | Saturn 2004 Mit der Annäherung der Sonde Cassini an Saturn in 2004 stehen nun Aufnahmen mit weit besserer Auflösung von diesem faszinierenden Planeten zur Verfügung. | Bildmaterial: NASA/JPL |
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| | Wolken des Saturn Nicht nur Jupiter besitzt auffällige Wolkenformationen, wie diese schöne Aufnahme beweist. | Bildmaterial: NASA/JPL |
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| | Saturnringe Auch die Ringe des Saturn konnte Cassini eindrucksvoll in Szene setzen.
Von der Erde aus gesehen, zeigen sich diese Ringe auch in kleinen Instrumenten recht eindrucksvoll. Bis etwa ins Jahr 2009 hinein. Dann scheinen die Ringe plötzlich zu verschwinden, denn wir schauen dann genau auf die Ringkante. Etwa 7 Jahre später zeigt sich Saturn wieder mit maximaler Ringöffnung. | Bildmaterial: NASA/JPL |
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| | Drachensturm Diese ungewöhnliche Aufnahme von der Cassini zeigt ein riesiges Gewitter mit heftigen Entladungen in der oberen Saturnatmosphäre. Die Form gab ihm seinen Namen - Drachensturm. | Bildmaterial: NASA/JPL |
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| | Saturn mit seinen Monden Und gleich hier noch ein ungewöhnliches Video, das den (ausgeblendeten) Saturn mit seinen Monden zeigt.
Ein recht exotisches Verhalten zeigen Saturns Monde Janus und Epimetheus. Sie tauschen alle vier Jahre ihre Umlaufbahn aus. | Bildmaterial: NASA/JPL |
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| | Aurora Auch Saturn zeigt manchmal an seinen Polen seltsame Lichterscheinungen, die durch die von der Sonne stammenden geladenen Teilchen in der oberen Saturnatmosphäre hervorgerufen werden. Damit ähneln diese Lichter den Polarlichtern auf unserer Erde.
Diese Aufnahme stammt vom HST. | Bildmaterial: NASA/JPL |
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| | Saturn im Teleskop Mit einem Teleskop kann man Saturn mit seinem Ringsystem und seine 5 größten Monde Titan, Rhea, Iapetus, Dione und Tethys sowie einige Wolkenstreifen gut erkennen. Mit größeren Instrumenten ab etwa 153mm/6" läßt sich die 4.450km breite Cassini-Teilung, die während einer Opposition einen maximalen visuellen Abstand von 0,75" hat, beobachten. Die Cassini-Teilung ist damit jedoch nur bei maximaler Ringöffnung vollständig zu sehen. Die mit einem Amateurteleskop sichtbaren C-B-A-Ringe haben einschließlich Cassini- und Encke-Teilung eine Gesamtbreite von 62.272Km bzw. 10,56".
Die erste Aufnahme (10.01.2005) wurde mit einem kleinen 60/750mm Teleskop und einer Olympus C-2500L mit afokaler Projektion durch ein 6mm-Okular gemacht. Objektivöffnung: 60mm, eff. Brennweite: 1.750mm, Vergrößerung: 156×.
Es folgt eine Aufnahme vom 28.1.2006, einen Tag nach der diesjährigen Opposition, mit dem gleichen Teleskop aber einer anderen Aufnahmetechnik. Kamera: ToUcam, Belichtung: fokal, 1/25s. Stacking: 16 aus 256 Einzelaufnahmen, Vergrößerung: 156× (2× digital). Saturn hatte eine scheinbare Größe von 20,4".
Die dritte Aufnahme vom 11.2.2006 zeigt Saturn in einem 356/3910mm Schmidt-Cassegrain-Teleskop. Die Brennweite wurde mittels Barlow-Linse auf 7.820mm verlängert wobei sich mit der ToUcam direkt im Fokus eine Vergrößerung von 813× ergibt. Zur Rauschminderung wurden 56 Bilder aus einer Aufnahmeserie aus 1024 Bildern kombiniert.
Saturn ist mit dem bloßen Auge gut zu erkennen, auch wenn er nicht so hell erscheint, wie Jupiter. | Bildmaterial: Hohmann |
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(*) Helligkeitsangabe: Visuell / Flächenhelligkeit in mag/Quadratbogensekunde |