Uranus |
Bildmaterial: NASA/JPL |
Durchmesser: | 51.118 | | km |
Rotation: | 17,240 | Std |
Bahnradius: | 2.870.990.000 | Km |
Umlaufzeit: | 84,02 | Jahre |
Masse: | 8.68e25 | Kg |
Dichte: | 1,290 | Kg/l |
Gravitation (Erde=1): | 1,15000 | g |
Max. scheinb. Ø: | 4,07 | " |
Max. Helligkeit (*): | 5,6 / 8,4 | m / m/"² |
Perihel-Opposition: | 15.03. | |
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Uranus gehört wie Jupiter und Saturn zu den Gasplaneten. Doch ist dieser deutlich kleiner als die beiden "Stars" unseres Sonnensystems. Seine Atmosphäre besteht größtenteils aus Wasserstoff (82%), Helium (15%) und Methan (2%). Letzteres Gas, das bevorzugt rotes Licht absorbiert, ist für die bläuliche Färbung der Uranusatmosphäre verantwortlich. In dieser Atmosphäre toben heftige Wirbelstürme, die oft monatelang anhalten.
Uranus besitzt vermutlich einen kleinen, heißen und flüssigen Gesteinskern, der von einem großen Wasserozean umgeben ist.
Das Merkwürdigste ist jedoch seine fast um 90° gegenüber seiner Bahnebene geneigte Rotationsachse: Im Moment "fliegt" Uranus wie ein Grillhähnchen mit seinem Südpol voran um die Sonne. In rund 20 Jahren, zeigt seine Rotationsachse fast genau auf die Sonne. Zum Vergleich: Die Rotationsachse der Erde ist "nur" um gut 23° geneigt.
| | Details zum Planeten Uranus: |
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| | Ringsystem Wie Saturn, besitzt Uranus ein Ringsystem, wie diese HST-Aufnahme zeigt, wenn auch bei weitem nicht so ausgeprägt. |
Bildmaterial: NASA/JPL |
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| | Uranus im Teleskop Mit einem Teleskop ab ca. 100mm Öffnung sieht man ein kleines, blass-bläuliches Kügelchen ohne irgendwelche Details. Das Ringsystem ist nicht sichtbar.
Mit einem C14 kann man Uranus schon recht gut beobachten, wie diese Aufnahme vom 10.10.2005 zeigt. Öffnung: 356mm, Brennweite: 7820mm, Vergrößerung: 813×, Kamera: Philips ToUcam PCVC840K, fokale Projektion, Belichtungszeit: 1/33s, Addition von 16 handverlesenen Einzelbildern aus einer Aufnahmeserie von 233 Bildern zur Rauschreduktion.
Mit dem bloßen Auge ist Uranus nur äußerst schwer zu erkennen. Wenn überhaupt, dann nur fernab von jeder größeren Stadt und in möglichst großer Meereshöhe. |
Bildmaterial: Hohmann |
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| | Uranus im HST Richtet man das Hubble-Space-Teleskop mit seinem großen 2,4-m-Spiegel auf Uranus, dann lassen sich außerhalb der störenden Erdatmosphäre so schöne Aufnahmen wie diese links aus dem Jahre 2003 machen.
Die verwendete Vergrößerung von knapp 8.000× reizt die Optik dieses Teleskops fast vollständig aus. Zu erkennen ist eine streifige Struktur in der Uranusatmosphäre. |
Bildmaterial: NASA/JPL |
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